mixed haircare

Styling

Wie mache ich das am besten ohne viel Haarbruch?

Den Relaxer rauswachsen zu lassen ist oft kein einfaches Unterfangen, aufgrund der Unterschiede zwischen des neuen und des alten Wachstums.

Einfacher geht es mit den folgenden Tipps:

Als Erstes solltest du wissen, dass einiges an Haaren auf jeden Fall wegbrechen wird. Viele sind geschockt, wenn sie sehen wie viele Haare tatsächlich dabei abbrechen, aber es wäre eher seltsam, wenn das nicht passieren würde. Dein Fokus sollte darauf liegen, diesen Haarbruch unter Kontrolle zu bekommen.

Benutze eine Feuchtigkeitspflege zwei bis dreimal täglich, kann auch ein Feuchtigkeits-Spray sein. Das hilft deine Haare weicher zu machen, den Haarbruch zu reduzieren und macht dein Haar kontrollierbarer. Vorsichtiges Glätten der nachgewachsenen Haare (mit einem Glätteisen auf nicht zu hoher Stufe) hilft die Krause in deinem natürlichen Haar etwas zu bändigen und besser zu handhaben.

Krauses Haar ist der schwierigste Haartyp zu pflegen, vor allem wenn es sehr dick ist. Aber mit etwas mehr Sorgfalt und Pflege ist das kein Problem.

Krauses Haar ist im Allgemeinen nicht für Relaxer geeignet, weil es strickte Pflege in Form von regelmäßiger Feuchtigkeitspflege braucht und das richtige Timing was das relaxen des Ansatzes angeht.

Die Nachlässigkeit auch nur einer dieser beiden Faktoren führt oft zu Haarbruch. Und obwohl diese Leitlinien befolgt werden passiert es vielfach, dass das Haar kurz nach dem der Relaxer aufgetragen wurde wieder in seine ursprüngliche Form zurück fällt.

Wenn du also sehr krauses, schwer zu bändigendes Haar hast, empfiehlt sich als Alternative ein Texturizer um die Haare leichter zu handhaben. 

Beide Stylings haben Vorteile sowie Nachteile. Schauen wir uns doch die Pros und Cons mal an.

 
Pro
Natürliches Styling: Hier steht das positive bereits im Wort selber "natürlich". Du musst dir keine Sorgen darüber machen, welche Auswirkungen Chemikalien auf dein Haar haben könnten. Außerdem hast du eine enorme Auswahl an verschiedenen Styling-Möglichkeiten.
 
Relaxing: Mit einem Relaxer hast du deine Haare meist besser und vor allem schneller im Griff - vorteilhaft gerade für berufstätige Frauen, die nicht viel Zeit haben sich stundenlange morgens mit ihren Haaren zu beschäftigen. Ein Relaxer gibt mehr Kontrolle über das Haar.
 
Cons
Natürliches Styling: Im natürlichen Styling ist eins der größten Probleme die sogenannte Traktionsalopezie (eine Form von Haarverlust), bedingt durch auf Dauer zu Strammes zurück binden der Haare. Damit die Haare "ordentlicher" aussehen und man nicht so viel Aufwand hat, kämmt man sie oft streng zurück. Das allerdings kann auf Dauer Schäden anrichten und im schlimmsten Fall sogar Haarausfall verursachen.
 
Relaxing: Relaxer können nach einem gewissen Zeitraum die Qualität der Kopfhaut negativ beeinträchtigen, da eines der Hauptinhaltsstoffe Natriumhydroxid ist - ein Inhaltsstoff, der oft auch in industriellen Reinigungsprodukten benutzt wird. Relaxer können Verbrennungen, Irritationen an der Kopfhaut herbeiführen oder sie sensibel machen, vor allem wenn er falsch angewendet wird. Er kann trockenes Haar oder Haarbruch verursachen und es kann schwer sein ihn ohne viel Haarbruch raus wachsen zu lassen.
 
 

Zusammengefasst ist es wichtig, dass du deine Haare kennst, und lernst, was gut für sie ist und was nicht. Das ist von Kopf zu Kopf unterschiedlich.

 

Aufgrund der natürlichen Empfindlichkeit der Haare sollten sie der Hitze eines Glätteisens so wenig wie möglich ausgesetzt werden und die Spanne dazwischen sollte so lang wie möglich sein.

Mehr als 1x die Woche ist nicht zu empfehlen, besser ist sogar alle 2 Wochen.

Zwischen diesen Zeiten ist die Verwendung eines Schals (gerne aus Seide) unterstützend um die Haare darin einzuwickeln und damit die Entstehung von zu viel Frizz zu vermeiden. Sollte das Styling eine Auffrischung brauchen, am besten mit großen Lockenwicklern arbeiten. Wenn es gar nicht anders geht, kann auch das Glätteisen noch mal zum Einsatz gebracht werden.

Und nicht vergessen:
Verwende für die Spitzen einen niedrigeren Hitzegrad als für den Rest der Haare.